Symbolfoto im Kontext der Augenheilkunde; ästhetische Darstellung von Auge, Untersuchung oder Sehen als Motiv.
Behand­lungen

Laser-Behand­lung |
Refrak­tive Chirurgie

Unter dem Begriff „Refrak­tive Chirurgie“ werden chirur­gi­sche Eingriffe zusam­men­ge­fasst, die bestehende Fehlsich­tig­keiten korri­gieren, indem sie die Brech­kraft des Auges ändern. Man unter­scheidet zwischen Opera­tionen, die durch Einsatz eines Lasers die Brech­kraft der Hornhaut verändern, und der sogenannten Linsen­chir­urgie, die durch zusätz­li­ches Einsetzen, Austau­schen oder Entfernen der Linse die Brech­kraft ändern. Beide Varianten können durch verschie­dene Opera­ti­ons­tech­niken umgesetzt werden. Die Linsen­chir­urgie hat im Vergleich zur Laser­kor­rektur den Vorteil, dass sie auch für Patienten mit sehr hohen Fehlsich­tig­keiten in Frage kommt.

LASIK in Berlin und Wittenberg

Die LASIK ist die derzeit modernste, technisch innova­tivste Augen­la­ser­me­thode mit der höchsten medizi­ni­schen Sicher­heit. Es handelt sich um eine Kombi­na­tion aus Femto-Laser und Excimer Laser, die zu ultra-präzisen Ergeb­nissen bei der Korrektur von Fehlsich­tig­keiten führt. Die schmerz­freie Behand­lung dauert nur wenige Minuten und wird ambulant unter lokaler Betäubung durch­ge­führt. Im Gegensatz zur PRK (Photo­re­frak­tive Keratek­tomie oder LASEK (Laser Epithe­lial Kerato­mi­leusis) wird bei der LASIK (Laser in-situ Kerato­mi­leusis) die oberste Schicht der Hornhaut, das sogenannte Epithel, nicht abgetragen oder abgelöst. Um das darunter liegende Hornhaut­ge­webe mit dem Laser model­lieren zu können, wird zunächst ein Hornhaut­de­ckel­chen (Flap) mit Hilfe des IntraLase® FS Femto­se­kun­den­laser präpa­riert und wie ein Buchde­ckel aufge­klappt. Anschlie­ßend wird die mittlere schmerz­un­emp­find­liche Hornhaut­schicht (Stroma) mit dem VISX® Excimer-Laser model­liert, so dass im Gegensatz zur PRK die Hornhau­tober­fläche nicht bearbeitet wird. Nach der Laser-Behand­lung wird das Deckel­chen auf die Hornhaut zurück­ge­legt, saugt sich nach kurzer Zeit auf der gelaserten Hornhaut­schicht an und verwächst dort im Laufe der folgenden Wochen und Monate.

Schematische Darstellung eines Auges mit chirurgischem Instrument; zeigt präzisen Eingriff an der Hornhaut während einer Behandlung.
Erklärung zum Bild:
1 Excimer-Laser
2 Umgeklapptes Hornhaut­de­ckel­chen nach Femto­laser

Vorteile von LASIK

Der große Vorteil des LASIK-Verfah­rens besteht darin, dass nach dem Eingriff die Wundfläche sehr klein und damit die postope­ra­tiven Schmerzen minimal sind. Die Beschwerden sind nach der Operation deutlich geringer als nach der PRK. Der anschlie­ßende Heilungs­pro­zess verläuft in der Regel schnell und unkom­pli­ziert und die erwünschte Sehver­bes­se­rung tritt nach LASIK meist schon innerhalb der ersten Tage nach dem Eingriff ein. Um den vollen Opera­ti­ons­er­folg zu garan­tieren, ist neben einem erfah­renen Operateur natürlich auch die techni­sche Ausstat­tung von entschei­dender Bedeutung. In unserem Laser­zen­trum wird daher ausschließ­lich mit den derzeit modernsten Geräten gearbeitet.

PRK – die Photo­re­frak­tive Keratek­tomie

Die PRK eignet sich zur Korrektur von Kurzsich­tig­keit bis etwa ‑5 Dioptrien, leichten Weitsich­tig­keiten und Astig­ma­tismen. Bei stärkeren Fehlsich­tig­keiten steigt das Risiko für Kompli­ka­tionen, weshalb die PRK dort nicht angewendet wird. Für leichte bis mittlere Fehlsich­tig­keiten bietet die PRK jedoch ein sehr zuver­läs­siges und sicheres Verfahren.

Grafik eines Auges mit geöffnetem Schnittbereich und Tropfen darüber; zeigt Beginn einer chirurgischen oder diagnostischen Prozedur.
Erklärung zum Bild:
1 Excimer-Laser

Bei der PRK wird zunächst die oberste Schicht der Hornhaut, das sogenannte Epithel, mecha­nisch entfernt. Danach wird mit einem Excimer-Laser das Zentrum der Hornhaut so model­liert, dass die Fehlsich­tig­keit ausge­gli­chen ist. Nach der Behand­lung bildet sich das Epithel von den Rändern her in wenigen Tagen neu und bedeckt die oberfläch­liche Wunde schon nach kurzer Zeit.

LASEK – Laser Epithe­lial Kerato­mi­leusis

In modifi­zierter Form wird die PRK zunehmend als sogenannte LASEK angewandt. Der Unter­schied von LASEK zur PRK besteht darin, dass bei der LASEK die oberste Schicht der Hornhaut, das Epithel, nicht entfernt, sondern vorsichtig mit einer alkoho­li­schen Lösung abgelöst, wie ein Vorhang zurück­ge­schoben und nach der Laser-Behand­lung wieder über die Wundfläche gelegt wird. In der Regel werden damit die postope­ra­tiven Beschwerden erheblich reduziert und sind mit denen eines LASIK-Eingriffs vergleichbar.
Bei der abgewan­delten Vorge­hens­weise der Epi-LASEK wird das Epithel nicht durch eine alkoho­li­sche Lösung abgelöst, sondern mit Unter­druck abgehoben und zur Seite geschoben. Vom Prinzip her gleicht es aber der LASEK.