Medizinisches Motiv aus der Augenheilkunde; neutrale, beschreibende Darstellung in professionellem Kontext.
VISIONAER

Techni­sche Ausstat­tung

Neben der weitrei­chenden Expertise unserer Fachärzte bei VISIONAER ist der Einsatz modernster, hochwer­tiger Technik ein wesent­li­cher Aspekt für die bestmög­liche medizi­ni­sche Versor­gung unserer Patienten. Unser diagnos­ti­sches und thera­peu­ti­sches Hightech-Equipment setzt Maßstäbe in Präzision und Effizienz, sodass wir von der Unter­su­chung über die Behand­lung bis zur Durch­füh­rung von Opera­tionen stets auf die neuesten medizi­ni­schen Standards zurück­greifen können. Unsere techni­sche Ausstat­tung unter­stützt uns darin, detail­lierte Diagnosen zu stellen, indivi­du­elle Behand­lungs­pläne zu entwi­ckeln und chirur­gi­sche Eingriffe mit höchster Genau­ig­keit und Sicher­heit durch­zu­führen.

Für refrak­tive Eingriffe stehen uns zwei hochent­wi­ckelte Femto­se­kun­den­laser (der namhaften Hersteller Ziemer und AMO) zur Verfügung. Diese ermög­li­chen eine besonders schonende Ablösung des Gewebes, beispiels­weise bei der LASIK-Chirurgie. Ergänzt wird dies durch moderne Excimer-Laser und weitere Laser, mit denen wir in unserer Praxis für Augen­heilkunde mit höchster Genau­ig­keit Fehlsich­tig­keiten korri­gieren können. Unsere OP-Mikro­skope erlauben eine vergrö­ßerte, detail­ge­naue Visua­li­sie­rung feinster Struk­turen des Auges, sodass unter­schied­lichste chirur­gi­sche Eingriffe wie die Katarakt- oder die Glaukom-Chirurgie mit maximaler Präzision durch­ge­führt werden.

In der Diagnostik setzen wir auf moderne Verfahren wie die Hornhaut­topo­graphie bzw. Hornhaut­tomo­graphie zur Unter­su­chung verschie­dener Horthaut­er­kran­kungen sowie die Wellen­front­ana­lyse zur genauen Bestim­mung der Refrak­ti­ons­fehler. Zusätz­lich bieten wir elektro­phy­sio­lo­gi­sche Unter­suchungen wie das Elektro­re­ti­no­gramm (ERG) mittels hochprä­zisem Diagno­se­gerät EP-1000 an, mit dem sich die Netzhaut­funk­tion des Auges sowie die Sehbahn- und Sehnerv­funk­tion analy­sieren lassen. Unsere hochmo­derne techni­sche Ausstat­tung unter­stützt uns darin, detail­lierte Diagnosen zu stellen, indivi­du­elle Behand­lungs­pläne zu entwi­ckeln und chirur­gi­sche Eingriffe mit höchster Genau­ig­keit und Sicher­heit durch­zu­führen – für Ihre bestmög­liche Sehqua­lität.

Lasergerät im 5. Obergeschoss der Praxis; im Hintergrund ein Kunstmotiv mit Auge, das die Verbindung von Technik und Sehen symbolisiert.

OP-Mikro­skope

Unsere hochmo­dernen OP-Mikro­skope eines namhaften deutschen Optik-Herstel­lers ermög­li­chen uns optimale Präzision und Detail­ge­nau­ig­keit bei der Durch­füh­rung von chirur­gi­schen Eingriffen. Ausge­stattet mit modernster Optik und Beleuch­tung, werden die OP-Mikro­skope bei verschie­densten Opera­tionen einge­setzt, darunter Katarakt- und Glaukom-Chirurgie sowie die Behand­lung von Netzhaut­er­kran­kungen. Dank der leistungs­starken Vergrö­ße­rung und der hervor­ra­genden Bildqua­lität können unsere Fachärzte auch feinste Struk­turen des Auges exakt visua­li­sieren und behandeln – für maximale Sicher­heit und optimale Behand­lungs­er­geb­nisse.

Detailaufnahme eines Eye-Star-Geräts für optische Biometrie; modernes Diagnosesystem in heller Praxisumgebung.

Biometrie

Die Biometrie ist ein unver­zicht­bares Messver­fahren in der Augen­heilkunde, das zur präzisen Berech­nung der optimalen Intraoku­lar­linse dient. Mit Hilfe modernster biome­tri­scher Geräte vermessen wir die Achsen­länge des Auges sowie die Linse, um die passende Intraoku­lar­linse für unsere Patienten zu bestimmen. Dabei erfassen wir wichtige Parameter wie die Hornhau­t­ra­dien (Hornhaut­krüm­mung), Hornhaut­dicke, Vorder­kam­mer­tiefe (Abstand zwischen Hornhaut und Linse), Linsen­dicke und die Gesamt­länge des Augapfels (Bulbus­länge). Diese Daten werden durch komplexe Formeln ausge­wertet, um die exakte Brech­kraft der benötigten Intraoku­lar­linse zu berechnen.

Bildschirm mit Darstellung einer Hornhaut-Topographie und Pachymetrie; zeigt farbige Messkarten zur Analyse der Hornhautdicke.

Hornhaut­topo­graphie | Hornhaut­tomo­graphie

Die Hornhaut­topo­graphie (Oberflä­chen­mes­sung) bzw. Hornhaut­tomo­graphie (Hornhaut­di­cken- und Hornhaut­rück­flä­chen­mes­sung) sind essen­zi­elle diagnos­ti­sche Verfahren in der Augen­heilkunde zur Unter­su­chung und Diagnose verschie­dener Hornhaut­er­kran­kungen. Diese Methoden ermög­li­chen die präzise Messung der Hornhau­tober­fläche, ‑dicke und ‑rückfläche und sind ein wichtiger Bestand­teil der präope­ra­tiven Planung bei refrak­tiven Hornhaut­ein­griffen wie LASIK und PRK. Häufig verwendet wird die Scheim­pflug­technik, die eine umfas­sende Darstel­lung der Hornhaut­vorder- und ‑rückfläche sowie der Hornhaut­dicke erlaubt. Das Verfahren ist kontaktlos, schmerz­frei und birgt keinerlei Risiken für den Patienten.

Laser- und Diagnosetechnik für refraktive Chirurgie; Detailaufnahme mit Gerät

Tonome­trie

Die Tonome­trie ist ein wichtiges Verfahren zur Messung des Augen­in­nen­drucks und spielt eine entschei­dende Rolle beim Screening und der Verlaufs­kon­trolle des Grünen Stars (Glaukom). Es gibt verschie­dene Methoden der Tonome­trie, darunter die Non-Contact-Tonome­trie (NCT), bei der der Augen­in­nen­druck mittels eines Luftstoßes gemessen wird, und die Applana­ti­ons­to­no­me­trie mit dem Goldmann-Tonometer, bei der die Hornhau­tober­fläche mit einer gemes­senen Kraft einge­dellt wird. Seltener werden auch die Impres­si­ons­to­no­me­trie oder Rebound-Tonome­trie einge­setzt. Ein normaler Augen­in­nen­druck liegt bei gesunden Patienten in den meisten Fällen zwischen 10 und 21 mmHg.

Um den Augen­in­nen­druck über den Verlauf eines Tages und auch nachts zu prüfen, bieten wir unseren Patienten den Verleih eines mobilen Gerätes an. Nach einer kurzen Einwei­sung kann der Augen­in­nen­druck mithilfe dieses Geräts selbst­ständig zuhause über 24 Stunden gemessen werden. Die Auswer­tung der Messergeb­nisse ermög­licht es uns, die bestehende Glaukom­the­rapie zu optimieren, da der Augen­in­nen­druck im Verlauf des Tages, insbe­son­dere bei Glaukom­pa­ti­enten, oft stark schwanken kann. Druck­spitzen können so besser identi­fi­ziert und behandelt werden, um eine bestmög­liche Kontrolle des Glaukoms zu gewähr­leisten.

IOL‑Master zur präzisen Vermessung des Auges vor Kataraktoperationen; modernes Messgerät im klinischen Umfeld.

Gesichts­feld (FDT)

Die Gesichts­feld­un­ter­su­chung wird häufig zur Überwa­chung von Glaukom­schäden (Grüner Star) sowie bei neuro­lo­gi­schen Krank­heits­bil­dern einge­setzt. Mit dieser Unter­su­chung lassen sich Ausfälle im Bereich des Auges, des Sehnervs, der Sehbahn oder der Sehrinde im Gehirn darstellen. Ein intaktes Gesichts­feld ist zudem eine wichtige Voraus­set­zung für den Erhalt eines Führer­scheins. Wir verwenden modernste Gesichts­feld­ge­räte wie die Frequenz­ver­dopp­lungs­tech­no­logie (FDT), um präzise und verläss­liche Unter­su­chungs­er­geb­nisse zu erzielen. Diese Techno­logie ermög­licht eine schnelle und genaue Erfassung von Gesichts­feld­aus­fällen, die frühzeitig auf Glaukom oder andere neuro­lo­gi­sche Störungen hinweisen können. Durch regel­mä­ßige Gesichts­feld­un­ter­su­chungen können wir Verän­de­rungen im Sehver­mögen unserer Patienten frühzeitig erkennen und gezielt behandeln, um ihre Sehfä­hig­keit bestmög­lich zu erhalten.

Detailaufnahme eines Wellenfront-Analysegeräts im Untersuchungsraum; misst optische Abbildungsfehler des Auges präzise.

Wellen­front

Die Wellen­front­ana­lyse ist ein hochmo­dernes Messver­fahren in der Augen­heilkunde, das den Strah­len­gang durch die verschie­denen optisch klaren Medien des Auges, wie Hornhaut und Linse, präzise beurteilt. Das auch Aberro­me­trie genannte Verfahren ermög­licht eine äußerst genaue Bestim­mung der Refrak­ti­ons­fehler. Bei der Wellen­front­ana­lyse wird ein Raster aus parallel angeord­neten Licht­strahlen auf das Auge gestrahlt. Anhand der Ablenkung dieser Strahlen in den unter­schied­li­chen optischen Medien des Auges lassen sich nicht nur die herkömm­li­chen Refrak­ti­ons­fehler bestimmen, sondern auch Fehler höherer Ordnung. Diese feinen Unregel­mä­ßig­keiten, die sich nicht mit herkömm­li­chen Plus‑, Minus- oder Zylin­der­glä­sern korri­gieren lassen, können mit der Wellen­front­ana­lyse identi­fi­ziert werden. Diese präzisen Messungen sind besonders wichtig für refrak­tive Laser­behand­lungen, wie die wellen­front­ge­führte LASIK. Durch die Korrektur auch der feinsten Abwei­chungen wird eine optimale Sehqua­lität erreicht.